Michael Brand zur Trassen-Diskussion Fulda-Frankfurt

17.05.2018
Pressemitteilung

Michael Brand bezieht Position zur Trassen-Diskussion Fulda-Frankfurt

Zur heutigen Kritik an der Trassen-Positionierung im Landkreis Fulda erklärt der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand:

„Die persönliche Angriffe sind ein sehr schlechter Stil und in der Sache sind die Unterstellungen schlicht unzutreffend, denn nicht Lautstärke, sondern Argumente entscheiden in diesem anspruchsvollen Verfahren. Alle Schutzgüter werden hier betrachtet, die beiden verbliebenen Varianten abgewogen und entschieden, sachlich und transparent.

Der überzogene Rund-um-Schlag von wenigen wird dem wirklich guten und transparenten Verfahren im Dialogforum sowie vielen Gesprächen seit Jahren im Zusammenhang mit dem so wichtigen Vorhaben doch überhaupt nicht gerecht. Außerdem verschweigen die Verfasser der Pressemitteilung, dass es auch aus dem Kinzigtal viel Zustimmung für die Variante IV gibt. Nach den durchsichtigen Angriffen bekomme ich gerade auch zahlreiche Rückendeckung aus dem Kinzigtal, dafür bin ich dankbar.

Als Wahlkreisabgeordneter stehe ich standfest hinter der gemeinsam festgelegten Linie im Landkreis Fulda – von allen Bürgermeistern entlang der Strecke, allen Wahlkreisabgeordneten in Bund und Land, Oberbürgermeister, Landrat sowie von fünf der sechs Bürgerinitiativen. Die gemeinsame Positionierung im Landkreis Fulda, bei ja auch unterschiedlichen Interessen und über die Fraktionsgrenzen hinweg, ist ein starkes Signal, dass ich natürlich auch bei den künftigen Gesprächen aktiv und aus Überzeugung einbringen werde. Transparenz und Position beziehen, bleibt meine Linie, dann weiß jeder woran er ist.

Ich werbe sehr dafür, dass die Verantwortlichen in den beiden Landkreisen Main-Kinzig und Fulda gemeinsam das Beste für die Anwohner und Fahrgäste rausholen, von Linienführung über besseren Lärmschutz bis hin zu mehr Barrierefreiheit. Da sind sich auch die Bundestagsabgeordneten entlang der Strecke einig. Argumente helfen in der Sache mehr als schrille Töne, gegenüber der Deutschen Bahn wie auch gegenüber dem Bund.“

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