„Die Welt zu Gast bei Freunden – tolle Auszeichnung!“

28.07.2017
Beitrag

Michael Brand diskutiert mit Goethe-Jugendlichen in Schlitz, auch über Nelson Mandela und Mutter Teresa

„Euer Interesse an Deutschland ist klasse, wir freuen uns über den Besuch von Freunden“, sagte der heimsche Bundestagsabgeordnete Michael Brand, als er mehr als 50 Jugendliche aus Kanada, Indien, Schweden Finnland, Norwegen, Italien, Südafrika und vielen anderen Ländern im Schloss Hallenburg in Schlitz begrüßte. Möglich machte dies das Goethe-Institut als größte deutsche Organisation der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

Brand nahm sich wie schon in den Vorjahren viel Zeit, um mit den Jugendlichen zu diskutieren. „Die Neugierde und die positive Lernbereitschaft steckt mich immer wieder an“, so der Abgeordnete und zollte den Jugendlichen Respekt, dass sie das 3-wöchige Stipendium erreicht haben. „Das Stipendium ist eine Auszeichnung für sehr gute Leistungen im Unterricht und großes außerschulisches Engagement.“ Seit 2008 gibt es die Initiative des Goethe-Instituts, die vom Deutschen Bundestag finanziert wird. In drei Wochen verbessern die Stipendiaten ihre Sprachkenntnisse stark, besuchen Universitäten und lernen durch Kulturprogramme (Besuche von Point Alpha, Grimmwelt in Kassel oder das Schlitzer Trachtenfest) das Leben in Deutschland kennen.

„Die Förderung der deutschen Sprache, das Interesse an Deutschland – das eröffnet Chancen auf beiden Seiten“, so Brand. In lockerer und sehr interessierter Runde wollten die Jugendlichen vieles erfahren: Wie sieht die Arbeit als Abgeordneter aus? Was ist Ihnen wichtig? Was tun Sie für die Einhaltung der Menschenrechte?
Engagiert berichtete Brand von seiner ehrenamtlichen Arbeit bei einer Menschenrechtsorganisation in Bosnien und Kosovo, die sich bis heute um die Opfer der Balkan-Kriege kümmert. „Gerade wenn man im Trockenen sitzt, muss man sich für die im Unwetter einsetzen“, sagte Brand, der heute in Berlin als Sprecher für Menschenrechte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dem Thema treu geblieben ist und dabei Konflikten nicht aus dem Weg geht. Ein junges Mädchenwollte wissen, ob er Vorbilder habe: „Wunderbar, dass heute Gäste aus Südakfrika und Indien hier sind. Denn Nelson Mandela und Mutter Theresa sind zwei Persönlichkeiten, zu den ich aufschaue – aber vor allem zu den vielen unbekannten, kleinen Mandelas und Mutter Theresas!“ Der 43-Jährige gab den Goethe-Jugendlichen einen Ratschlag mit auf den Weg. „Das, was ihr tut, macht es mit Überzeugung, mit Fröhlichkeit und Optimismus.“