Abfahrt Minenjagdboot „Fulda“

19.01.2026

Michael Brand, Abgeordneter für den Bundestagswahlkreis Fulda und Parlamentarischer Staatssekretär:

"Als jemand, der die „Fulda“ im Heimathafen Kiel besucht hat und Kontakt mit der Besatzung hält, bin ich sehr zuversichtlich, dass dieses Minenjagdboot seine neue, wichtige Aufgabe in der Ostsee im Sinne unserer nationalen und internationalen Sicherheit in bester Weise wahrnehmen wird.

Nach dem Epochenbruch durch die russische Aggression, nicht nur gegen die Ukraine, sondern auch gezielt gegen wichtige Datenkabel in der Ostsee und illegale Ölexporten über die Ostsee zur Finanzierung des Krieges, wird es immer wichtiger, dass Deutschland und seine Verbündeten dieses strategisch wichtige Meer in einer Weise schützen, um eine weitere Ausdehnung der russischen Aggression und Kriegsführung auf unsere Partner an der Ostsee Glaubwürdig zu verhindern.

Dass dabei ein Schiff der Bundesmarine mit dem Namen „Fulda“  eine wichtige Rolle spielt, sollte auf unser aller Unterstützung treffen, und wir dürfen auch ein Stück Stolz darauf empfinden.

Der Besatzung der „Fulda“ wünsche ich alles Gute, allen Erfolg bei dieser wichtigen und nicht ungefährlichen Mission - und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel."

 

Zum Hintergrund: Heute verlässt das Minenjagdboot „Fulda“  seinen Heimathafen Kiel, um für mehrere Monate den deutschen Beitrag im ständigen NATO-Verband SNMCMG 1 im Ostseeraum zu übernehmen.

 Bild 1: Besuch im Jahr 2013 in Kiel mit dem damaligen  Stv. Kommandanten des 3. Minensuchgeschwaders, Christian Meister, der aus der Region kommt und heute im Bundesministerium der Verteidigung seinen Dienst tut.

Bild 2: Besuch der Besatzung im Deutschen Bundestag mit dem aktuellen Kommandant Mario Voigt aus dem Jahr 2024