Michael Brand zu Kurzvisite an Bord des Minenjagdbootes „Fulda"

28.04.2026

„Sehr motivierte und sehr gut ausgebildete Besatzung“

Die dynamische Weltlage in der Straße von Hormus hat Folgen auch für die Deutsche Marine:

Bei einer Kurzvisite an Bord des Minenjagdbootes „Fulda" in Kiel, kurz vor der Verlegung ins Mittelmeer, überbrachte der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand der Besatzung unter der Führung von Kommandant, Fregattenkapitän Michael Voigt „alle guten Wünsche und sichere Rückkehr" für einen möglichen Einsatz zur Minenräumung in der Straße von Hormus.

Brand, zugleich Mitglied der Bundesregierung, suchte den direkten Austausch „um zu hören, welche Unterstützung gebraucht wird“. Er zeigte sich beeindruckt von der „sehr verantwortlichen, professionellen Haltung der Crew mit Blick auf einen möglichen Einsatz" nach einem Ende der Kampfhandlungen.

„Das sind tolle Frauen und Männer unserer Bundeswehr, die sich der Bedeutung eines möglichen Einsatzes in der Straße von Hormus zur Sicherung der freien Seefahrt, und damit auch der Energieversorgung der Weltwirtschaft sehr bewusst sind", so Brand wenige Tage nach dem Besuch in der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein.

Das Minenjagdboot FULDA mit seiner rund 40-köpfigen Besatzung wird als erstes Boot der Deutschen Marine ins Mittelmeer verlegt. Diese Vorausstationierung würde eine Beteiligung der Bundeswehr an einem möglichen multinationalen Einsatz deutlich schneller möglich machen. Das Minenjagdboot verfügt über moderne Technik, um Minen in der Straße von Hormus aufspüren und räumen zu können. Dies gilt als zentrale Voraussetzung für die ungefährdete Passage insbesondere von Öltankern.

Er habe eine „sehr motivierte und sehr gut ausgebildete Besatzung" erlebt. Im Gespräch mit Kommandant Voigt und der Mannschaft an Bord habe er für den Fall eines Einsatzes nach den entsprechenden Voraussetzungen „ausdrücklich die volle Rückendeckung für eine mögliche Mission" zum Ausdruck gebracht. „Natürlich gehört immer dazu der Wunsch, dass alle gesund vom Einsatz zurückkehren, falls es dazu kommen sollte", betonte Brand.

Als Voraussetzung dafür, dass überhaupt ein Einsatz der Deutschen Marien am Golf infrage kommt, nannte Brand die bekannten Bedingungen, nämlich ein Ende der Kampfhandlungen, ein völkerrechtliches Mandat für den Einsatz sowie den erforderlichen Beschluss des Deutschen Bundestages für diesen Einsatz.

 

Bildunterschrift: Im Austausch mit der Besatzung der „Fulda" vor wenigen Tagen in Kiel: MdB Michael Brand mit Kommandant, Fregattenkapitän Michael Voigt.

Bild: M.Müller