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Zur Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des BundespräsidentenZum Rücktritt des BundespräsidentenKonkret spürbar: Der Bund in der RegionZur Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten
Zur Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten
20.02.2012
Zur Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten
"Ich werde Joachim Gauck mit gutem Herzen wählen. Er war immer ein Verfechter von Freiheit und Verantwortung, bezeichnet sich selbst als liberalen Konservativen und hat mit seinem Beispiel viele Menschen schon zu DDR-Zeiten inspiriert - und danach umso mehr. Das war auch 2009 auf Point Alpha zu spüren, sowohl in seiner...
Zum Rücktritt des Bundespräsidenten
17.02.2012
Zum Rücktritt des Bundespräsidenten
Michael Brand zum Rücktritt des Bundespräsidenten   „Wie für jeden gilt für Christian Wulff auch nach dem Rücktritt die Unschuldsvermutung, trotz des Antrags einer Staatsanwaltschaft, die sich unter anderem auch auf Medienberichte stützt. Wenn am Ende die Unschuld erwiesen...
Konkret spürbar: Der Bund in der Region
15.02.2012
Konkret spürbar: Der Bund in der Region
Michael Brand (38) macht sich stark für die Stärkung der Kommunen. Der Autor gehört der CDU an und ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter. Die Kolumne ist am 15. Februar 2012 in der Fuldaer Zeitung erschienen.   Die Argumente gelten...
Zur Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten
20.02.2012
Zur Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten
"Ich werde Joachim Gauck mit gutem Herzen wählen. Er war immer ein Verfechter von Freiheit und Verantwortung, bezeichnet sich selbst als liberalen Konservativen und hat mit seinem Beispiel viele Menschen schon zu DDR-Zeiten inspiriert - und danach umso mehr. Das war auch 2009 auf Point Alpha zu spüren, sowohl in seiner...
Was war, und was wird - die Zuversicht
29.12.2011 - Kreis
Was war, und was wird - die Zuversicht
Michael Brand (38) lädt vor dem Jahreswechsel ein zu begründeter Zuversicht für das kommende Jahr 2012. Der Autor gehört der CDU an und ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter. Die Kolumne ist am 28. Dezember 2011 in der "Fuldaer Zeitung" erschienen.

"Zwischen den Jahren", das ist eine gute Zeit, um über das kommende Jahr nachzudenken und das zu Ende gehende Revue passieren zu lassen. Privat, wirtschaftlich und politisch war es für viele ein zwiespältiges Jahr, das Jahr 2011.
Auf der einen Seite ein "alarmistisches" Jahr: EU-Gipfel gleich in Serie, die sich mit der Schuldenkrise und dem Schutz des Euro-Raumes befassten, "Märkte" und "Rating-Agenturen", die immer neue Negativmeldungen überbrachten, auch schreckliche Kriege und vor allem die Hungerkatastrophe mit biblischem Ausmaß in Somalia und Ostafrika.
Auf der anderen, der eigenen persönlichen, privaten Seite in den Familien, der Region gibt es ein sehr anderes Bild: gerade Deutschland hat sich in der Krise extrem gut behauptet: Rekord bei den Beschäftigtenzahlen, Rekord im Außenhandel, volle Auftragsbücher beim Mittelstand, ordentliche Tarifabschlüsse, eine einfach immer weiter "brummende" Wirtschaft, höhere Steuereinnahmen als erwartet, niedrigere Verschuldung als befürchtet und vieles mehr.
Vor Tagen hat eine Untersuchung zur deutschen Wirtschaft herausgefunden, dass wir stärker sind als vor der Krise. War dies nicht die sehr bezweifelte These der Bundeskanzlerin im Jahr 2009, mitten in der Nachfolgezeit der Bankenkrise?
Wer jetzt noch mal die Liste der "Horrormeldungen" aus dem abgelaufenen Jahr hintereinander liest, der darf schon fragen: was war da eigentlich los? Warum wird jedes negative Thema sofort als "Alarm" gesetzt, die fundamental robusten und außergewöhnlich starken Zahlen zur Lage der Menschen aber klein gehalten? Ganz einfach: bad news are good news!
Jeder kennt das: wer im Ehrenamt, in der Nachbarschaft, in der Familie sich schlicht und einfach Mühe gibt, dort Gutes zu tun versucht und "den Laden zusammenhalten will", der findet weniger Aufmerksamkeit als die berühmte schlechte Nachricht oder das einzelne "schwarze Schaf". Das hat sehr tief sitzende Gründe: wir Menschen sind, das gehört zu unseren Grundeigenschaften, auf "Alarm gebürstet".
Diese Eigenschaft hat ihr Gutes dann, wenn es uns zur Vorsicht mahnt, uns vor Gefahren schützt. Allerdings leben wir nicht mehr in der Steinzeit, wo dieser Angsttrieb (über-)lebenswichtig war: im Gegenteil, in unserer modernen, globalisierten und vernetzen Wirtschaft kann diese Eigenschaft gerade in Krisenzeiten zur kollektiven Überreaktion beitragen. Wir können aus (Über-)Vorsicht in volle Panik geraten, sehen die Rettungsanker nicht mehr, werden unfähiger, das für Menschen und Wirtschaft ebenso wichtige Vertrauen in die Zukunft zu bewahren. Dadurch sind wir nicht mehr ausreichend in der Lage, die für uns wichtigen positiven Zeichen zu erkennen und die sich ergebenden Chancen zu ergreifen.
Gerade in einer Krise ist es aber ganz entscheidend, sich nicht in ihr einzumauern, und vor lauter Angst den Ausweg nicht zu sehen, wenigstens die Stabilisierung oder besser noch: eine konkrete Verbesserung der Lage anzugehen. Angst ist nie ein guter Ratgeber, aus gutem Grund kennt der Volksmund gerade für schwierige Situationen die Redewendung: "Bange machen gilt nicht!". Aus der Weihnachtsgeschichte kennen wir seit Jahrtausend die Losung: "Fürchtet Euch nicht!", mit der die Engel die, von ihnen ja stets beschützten, Menschen davor bewahren wollen, in Panik zu verfallen - was auch meist gelingt.
Nun kann und sollte niemand nicht die Zeichen verkennen, die uns für das kommende Jahr 2012 eine nachlassende Konjunktur prophezeien - was allerdings, mit Blick auf die Prognosen für 2011 auch bedeuten kann, dass alles doch wieder besser kommt als be"fürchtet". Wer eine kritische Lage nur gesund beten wollte, der würde damit allein sicher nicht den gewünschten Erfolg haben.
Das Wort und die Tat gemeinsam können die Zukunft besser machen. Also: durch Wachstum und Wirtschaft, und damit Beschäftigung stabilisieren, entschlossen auf die Schuldenbremse treten, und den Mut nicht sinken lassen. Das sollte auch für 2012 ein Jahr in Frieden und in Wohlstand ermöglichen. Ihnen und uns allen einen guten Beschluss!
Schlagworte: Schuldenbremse, Euro, Ostafrika, Jahreswechsel, Wachstum und Beschäftigung, Zuversicht