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Fußballfest in Folterland?"Menschenrechtsthema von nationaler + internationaler Bedeutung""Jedem Kind sein Rhönschaf" ++ Tolles Kind-Natur-Projekt in SilgesFußballfest in Folterland?
Fußballfest in Folterland?
12.05.2012
Fußballfest in Folterland?
 Vorneweg: ein Boykott der Fußball-EM in der Ukraine durch die Sportler wäre keine Lösung für die unmenschliche Behandlung der politischen Opposition in diesem Land. Als die EM vergeben wurde, war viel Hoffnung: die damaligen Wahlfälscher, an der Spitze der heutige Präsident, wurden von der "Orangenen...
"Menschenrechtsthema von nationaler + internationaler Bedeutung"
10.05.2012
"Menschenrechtsthema von nationaler + internationaler Bedeutung"
Michael Brand MdB zur Lage der Aramäer in der Türkei Aus Anlass eines Treffens zur Übergabe eines Offenen Briefes zur Lage der Aramäer (syrisch-orthodoxe Christen) in der Türkei durch den Bundesvorsitzenden der Föderation der Aramäer in Deutschland, Daniyel Demir,...
"Jedem Kind sein Rhönschaf" ++ Tolles Kind-Natur-Projekt in Silges
29.04.2012
"Jedem Kind sein Rhönschaf" ++ Tolles Kind-Natur-Projekt in Silges
Grosser Kinder-Erlebnistag in Silges   ___________________________________________________________________________________________
Fußballfest in Folterland?
12.05.2012
Fußballfest in Folterland?
 Vorneweg: ein Boykott der Fußball-EM in der Ukraine durch die Sportler wäre keine Lösung für die unmenschliche Behandlung der politischen Opposition in diesem Land. Als die EM vergeben wurde, war viel Hoffnung: die damaligen Wahlfälscher, an der Spitze der heutige Präsident, wurden von der "Orangenen...
Leben retten durch Organspende!
09.11.2011 - Bund
Leben retten durch Organspende!
Michael Brand (37) macht sich dafür stark, dass jeder Bürger aktiv entscheidet wie er es mit einer Organspende hält. Der Autor gehört der CDU an und ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter. Der Namensartikel ist am 21. September in der "Fuldaer Zeitung" erschienen.

12.000 Menschen warten in Deutschland auf ein geeignetes Spenderorgan. Mehr als 1.000 Menschen sterben jedes Jahr in unserem Land, weil geeignete Organe nicht zur Verfügung stehen.
 
Und obwohl die übergroße Anzahl unserer Bürger– über 70 Prozent – einer Organspende positiv gegenübersteht und sich, danach gefragt, im Grundsatz einverstanden erklärt, nach ihrem Tod Organe zu spenden, besitzen zu wenige einen Spenderausweis. Nur jeder Fünfte bekundet so konkret die Bereitschaft.
 
Es ist eine Tat der Mitmenschlichkeit und auch der tätigen Nächstenliebe, wenn sich Menschen entscheiden, ihre Organe nach dem Tod für andere zur Verfügung zu stellen, die sie dringend zum Überleben, zur Erleichterung eines schweren Schicksals benötigen oder von belastender Dialysebehandlung befreit werden.
 
Doch: Grundsätzliche Zustimmung und tatsächliche Praxis klaffen weit auseinander. Um diese Lücke zu schließen beraten die Volksvertreter über eine fraktionsübergreifende Initiative. Es ist eine sensible Frage, ja eine existenzielle, die sich jenseits des parteipolitischen Alltags stellt.
 
Die derzeitige Zustimmungslösung taugt offensichtlich nicht, um Spender in ausreichender Zahl zu gewinnen und so Leben zu retten. Sie garantiert die Selbstbestimmung des Einzelnen, frei zu entscheiden. Eine Widerspruchslösung, das heißt, das jedermann als Organspender gilt, wenn er nicht ausdrücklich widerspricht, erfüllt diese Voraussetzung nicht. Fehlt es an einer ausdrücklichen Erklärung, ist nicht sichergestellt, dass überhaupt eine Entscheidung zugrunde liegt.
 
Aber was spricht eigentlich dagegen, dass jeder Bürger mindestens einmal im Leben, nicht erst die Angehörigen auf der Intensivstation, auch ganz konkret gefragt wird wie er es mit einer Organspende hält – zum Beispiel beim Eintritt in eine Krankenkasse, wenn Pass oder Führerschein ausgegeben werden?
 
Nichts! Im Gegenteil. Informieren und Konfrontieren wird helfen die Lücke zwischen spenden wollen und tatsächlichem Tun zu schließen. Aufklärung durch qualifizierte Kräfte ist notwendig.
 
Die jetzt parteiübergreifend diskutierte Entscheidungslösung ist richtig. Neben einem JA oder NEIN sollte man sich auch entschließen können, zu einem späteren Zeitpunkt zu entscheiden. Allerdings sollte die Frage dann nicht auf Dauer in der Schublade verschwinden.
Ein Zwang zur Entscheidung oder Sanktionen darf es nicht geben, weil es ein nicht zu rechtfertigender Eingriff in die Persönlichkeitsrechte wäre, hier fühle ich mich mit den Kirchen einig. Aber: Jeder sollte sich Gedanken machen, über die Hilfe für die Nächsten nachzudenken und auch zu entscheiden. Das ist nicht zuviel verlangt. Letztlich kann es jeden treffen, in der Familie, im Freundeskreis, jeder kann morgen auf ein Spenderorgan dringend angewiesen sein.
 
Einiges ist zu verbessern, oft geht es um so wichtige Details. Dass sich weniger als die Hälfte aller deutscher Krankenhäuser an der Mitteilung potenzieller Organspender beteiligen, kann nicht bleiben. Beauftragte für Transplantation in den Krankenhäusern werden helfen. Dazu braucht es bessere finanzielle Unterstützung.
 
Vor genau 40 Jahren ist die Willenserklärung eingeführt worden. Lange Jahre gab es keine Hilfen. Durch aktive Selbsthilfegruppen wie engagierte Bürger - die oftmals aus einer zutiefst christlichen Verankerung heraus handeln - oder Institutionen gibt es heute zahlreiche Ansprechpartner, belastbare Informationen, viel an Unterstützung.
 
Bis heute ist es immer noch mal hier und da ein Tabu, darüber zu reden. Dabei ist die Organspende wichtig: sie rettet Leben. Es ist für viele keine einfache Entscheidung, manches Mal geht es mit der Einstellung durchaus hin und her. Immer gilt dabei: kein Zwang, kein Automatismus darf die Bereitschaft derjenigen gefährden, die als Spender bereit stehen, um anderen zu helfen. Es kommt immer auf die individuelle Entscheidung an.
 
Ich persönlich habe mich entschieden: ich trage meinen Organspenderausweis schon lange mit mir. Es ist eine große Hilfe für diejenigen, die so dringend darauf angewiesen sind.
Schlagworte: Organspende